Wer einen guten Essen- oder Abendbegleiter sucht, der kann den Gutedel Wein kaufen. Auch als Weinabo ist dieser Wein, eine alte Weißweintraubensorte, sehr beliebt. Zum Fischessen klassisch, separat einfach zum Genießen oder auch zu anderen Leckereien schmeckt dieser Wein Mann und Frau gleichermaßen.

Weltweite Verbreitung

Der Gutedel ist in der ganzen Welt verbreitet. In Frankreich sowie in der Schweiz wird der „Chasselas“ genannt. Im Wallis „Fendant“. Es ist eine alte Weißweinsorte, eine Tafeltraubensorte, die überall auf der Welt beliebt ist und Verbreitung gefunden hat. Heutzutage wird diese Sorte eher als Weintraubensorte genutzt.

Ein feinfruchtiger Weißwein, der zu einem eleganten Essen der perfekte Abendbegleiter ist. Er hat einen leichten, ansprechenden Geschmack und ist dezent und hat eine zurückhaltende Süße. Fruchtig-frisch mit goldgelber Farbe wird dieser Wein wegen seinem edlen Geschmack geschätzt.

Seine Urheimat

Ein wenig umstritten ist die Urheimat dieser Weinsorte. Die Literatur sagt, dass er aus Gebieten in Oberägypten stammt und schon vor 5000 Jahren dort zu finden war. Oder im Jordan-Tal, in Chasselas (Frankreich) oder Cahors (Südfrankreich) bzw. in Spanien.

Doch das sind Vermutungen, die aufgrund der Blattdarstellungen auf den Wandmalereien getroffen wurden und in ägyptischen Gräbern gefunden wurden. Eine gendiagnostische Untersuchung hingegen zeigte, dass der Ursprung dieser Weinsorte aus den Westalpen stammt. Die Westschweiz ist eine nennenswerte Weinproduktion, die diesen Wein herstellt. Auch im Markgräflerland in Süddeutschland findet man ihn.

Verschiedene Varianten

Ein zurückhaltender und beliebter AbendbegleiterWie bei jeder Weinsorte gibt es auch hier verschiedene Varianten. So gibt es den „Roten“, den „Chasselas B“, den „Weisen“ aus Markgräflerland und den „Goldgelben“. Dieser ist aus der Champagne und wird auch unter dem Namen „Chasselas dorê“ oder „Raisin de Champagne“ verkauft. Diese Weintraube hat ambragelbe, runde und große Beeren und ist als Abendbegleitung weich, sehr lecker, süß und schmelzend. Am Genfersee befinden sich hiervon große Rebflächen. Beim „Roten“ kommt diese Tafel- bzw. Kellertraube aus unbekannter Herkunft. Auch die Frage, ob der „Weiße“ oder der „Rote“ dieser Weinsorte die ursprüngliche Form ist, weiß man nicht. Vielleicht ist sogar die Burgundersorte eine „Verlustmutation“ des „Roten“?

Allerdings ist der „Rote“ grundsätzlich weit verbreiteter als andere Spielarten. Es gibt aber von diesem leckeren Wein auch rote und rosarote Typen. Sogar der „Blaue“ ist erhältlich, er kommt aus Ungarn und wird „Medoc noir“ oder „Chasselas noir“ genannt. Hier gibt es den Züchter Johann Mathiasz. Wer einen hartfleischigen, gelblichen und süßen bzw. würzigen Wein sucht, bei dem die Beeren beim Zerbeißen krachen, der sollte den „Krachgutedel“ wählen. Gerade im 19. Jahrhundert wurde er als bevorzugte Traube zwischen Basel und Freiburg und im Elsass weit verbreitet und als die „Markgräfler Weine“ angeboten. Wer sich diese leckeren Sorten im Weinabo sichert, der wird einen edlen Wein regelmäßig genießen.